ATOM – STANDORTE

ATOMKRAFT IST EIN AUSLAUFMODELL
“Atomkraft wird in Zukunft weltweit keine Rolle spielen!”
aus: Nachhaltiges Deutschland
Umweltbundesamt 1997, (Seite 51)

Billiger Atomstrom??? Neue Studie über die Haftungskosten /12.5.2011

Der Spiegel berichtet, dass eine neue Studie über die Haftpflichtkosten bis zu einem Strompreis-Zuschlag von 4 Euro für die Kilowattstunde betragen würden.
Akws sind nicht versicherbar. Ein Versicherer müßte schon mindestens 6000 Milliarden Euro hinterlegen, um die größren Schäden (man hat die bisherigen Erkenntnisse aus Fukushima als Grundlage genommen) abzudecken. Diese Versicherungsassekurranz gibt es nicht.
Die Schäden und Folgekosten werden in jedem Fall auf die den Staat/die Bevölkerung gewälzt.
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Welche Rolle kann die Kernenergie zur
Erreichung von Nachhaltigkeitszielen spielen?

In der Diskussion um den “richtigen” Weg zur Erreichung des CO2 –
Reduktionsziels wird häufig die Rolle der Kernenergie als “CO2 -freiem
Energieträger” betont und die Kernenergie teilweise für unverzichtbar
gehalten. Es ist jedoch festzustellen, dass auch die Kernenergienutzung
nicht den Handlungsmaximen einer nachhaltigen Entwicklung entspricht:

– Uran ist ein endlicher geologischer Energieträger, der grundsätzlich
nicht regenerationsfähig ist. Seine Reichweite wird zwar durch den
Einsatz von Plutonium-Uran-Mischoxid-Brennelementen (MOX) und in
noch viel stärkerem Maße durch die Brütertechnologie verlängert, bei
Fortführung des heutigen Energieverbrauchswachstums ist sie jedoch
selbst dann auf wenige hundert Jahre beschränkt.

– Auf allen Stufen des kerntechnischen Brennstoffkreislaufs werden
radioaktive Stoffe emittiert, die lange Zeit in der Umwelt verbleiben.

– Vor allem von einem Unfall mit Kernschmelze würden erhebliche
Gefahren und Risiken für die menschliche Gesundheit ausgehen.

– Für die Endlagerung radioaktiver Abfälle muss ein Zeithorizont von
mehr als 10.000 Jahren in Betracht gezogen werden.
Zur Erreichung des Klimaschutzziels ist die Kernenergie auf Dauer nicht
notwendig. Ein Ausbau der Kernenergie (und dies trifft auch für große
Kohlekraftwerke zu) dürfte hingegen gerade die angebotsorientierten
Strukturen unserer Energiewirtschaft stabilisieren, die ein Haupthemmnis
für die zur Erreichung des Klimaschutzziels unabdingbare
Effizienzverbesserung darstellen.

– Müssten die Betreiber nach dem Verursacherprinzip versichert sein, wäre
Strom aus Atomkraftwerken s o teuer, dass Strom aus Atom sofort
unwirtschaftlich und damit indiskutabel wäre.

– So werden die großen Kosten für die Suche eines geeigneten (gibts es das überhaupt??)
Endlagers und die Unterhaltungskosten des anfallenden Atommülls der Steuerzahler.
– Ebenso wie das Risiko.
Unglaublich: jede Firma muss für die Entsorgung und die Kosten ihrer Giftstoffe und
Abfälle selbst aufkommen. – Nur die Atomkraftwerksbetreiber nicht!!

Die Folgen von Tschernobyl sind bei IPPNW beschrieben, hier der Link
Hier ein Link zu einer Hilfsorganisation, deren engagierter Ansprechpartner uns bekannt ist.

Über die Kosten der Markteinführung (eine Form der Subvention) der Atomkraft
in den 70er Jahren gibt es hier einen knappen Artikel hier

AUSAUSAUSAUSAUSAUSAUS
AUS für die Meiler:

Isar 1
Neckarwestheim 1
Brunsbüttel
Krümmel
Philippsburg 1
Biblis A und B
Unterweser