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Was nicht in den Zeitungen steht

Aktuelle Rundmail an Mitglieder und friends

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Ramsauer streicht Gebäudesanierung - Sparen an der falschen Stelle!
ab 2011 sollen statt 870 Millionen Euro nur noch 450 Euro für klimafreundliche Neubauten und energetischen Modernisierung von Wohngebäuden (Dämmung) im Fördertopf sein.
Seit Bestehen des Klimaschutzprogramms 1996 wurden rund 1,5 Millionen Wohnungen und fast 700 kommunale Einrichtungen saniert. Über 290.000 Arbeitsplätze wurden gesichert oder geschaffen.
Schlimm für die Bauwirtschaft und weitere Handwerksbetriebe, die in den vergangenen Jahren durch vermehrte Aufträge mehr Kräfte einstellen konnten (- die wiederum durch ihre Lohnsteuer den Topf wieder füllten und durch ihre Sozialabgaben für ihre soziale Absicherung sorgten).  

Interessantes Forschungsprojekt: 100%ige Holzverwertung

mit 8,5 Millionen Euro wird ein Projekt staatlich gefördert, dass mittels eines Spaltungsverfahren Zellulose, Hemizellulose und Lignin zerlegt und so ohne nichtverwertbare Reststoffe auskommt. Die Stoffe werden auf biochemischem Weg in  verschiedene Zucker zerlegt, woraus sich Bioethanol hergestellt werden kann.
Die Firmen Evonik, Bayer und die Fraunhofer-Gesellschaft wollen bis 2012 in Leuna die entsprechende Bioraffinerie gebaut haben.
Der Sprecher der Gesellschaft für Chemischen Technik und Biotechnologie meint, das wäre "Perlen vor die Säue geschmissen", denn viel interessanter wäre die Nachfrage aus der Chemie: von den insg. rd. 21.7 Millionen Tonnen Rohstoffen, die die Chemieindustrie 2006 verwendete, seien erst 13 Prozent nachwachsend.
Die Pilotanlage in Leuna soll zunächst eine Tonen Holz por Woche verarbeiten ? perspektivisch sei eine Raffinierung von 400.000 Tonnen Jährlich geplant.
Man will eine halbe Million Kubikmeter Laubholz u.a. von Kurzumtriebplantagen holen. 
Prof. Udo Mantau vom Deutsche Holzwirtschaft der Uni Hamburg schätzt, dass 2020 der jährliche Holzbedarf in Deutschland bei  128 Millionen Kubikmeter liegen wird.
Derzeit werden in Deutschland rd. 75 Millionen Kubikmeter Holz geschlagen.

Wind und Erneuerbare weltweit weiter im Vormarsch
Ägypten: bekommt von der Weltbank einen Kredit über 220 Millionen Dollar für Windprojekte; man wird damit auch die Stromtrassen und die nötige Infrastruktur finanzieren.
Japan: die neue Regierung geben bis 2020 neun Milliarden Euro für Erneuerbare aus.

IT und Stromsparen: Enormes Potenzial

Nach einer Schätzung der Bitko, der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister verbrauchen kommunale Rechenzentren jährlich 86,7 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspräche dem Strombedarf von rd. 14.500 Familien.
Weiche Maßnahmen lassen das Potential der Einsparung aufzeigen:
1. Nutzerverhalten:
an jedem Arbeitsplatz wird täglich auf eine Stunde Stand-by-Modus verzichtet, stattdessen werden PC und Monitor ausgeschaltet: 6 %
2. Konsolidierung:
Bei Neuanschaffung werden effizientere Geräte gekauft: 20% (abhängig vom jeweiligen Effizienzvorteil der Geräte). 75% der Arbeitsplatzdrucker werden durch Etagendrucker ersetzt. 10%
3. Optimierung der Arbeitsplätze:
Einführung von Thin Clients bei 90% der Anwender: 30% Einsparung.

Alle Schätzungen legen zugrunde: 400 PC-Arbeitsplätze, 1 Gebäude, 8 Stunden-Arbeitszeittag, 200 Arbeitstage/Jahr. Standard-Arbeitsplätze (Energieverbrauch eje 265 Watt nominal, Annahme: 300 W/h); Standard-Monitor mit Energieverbrauch von 24 Watt, 1 Watt im Stand-by; Arbeitsplatzdrucker mit 500 Watt Verbrauch, 11 Watt im Stand-by, 0,5Stunden Druckzeit/Arbeitstag. 


Hin zu himmlischen Energien
Bistum Hildesheim: Gorleben, Asse und Schacht KONRAD liegen im Bistumsgebiet. So haben sich die katholischen Philosophen an das Thema Klima und Energieerzeugung in Zukunft gemacht. Sie haben in ihren Kreuzweg Schacht KONRAD einbezogen. Zu ihrem Statement HIER

Deutsche Steuerzahler finanzieren Atomkraftwerke
Über die Hermesbürgschaften sollen zwei AKW in China und zwei AKW in Russland mitfinanziert werden. Ob das zum Klimaschutz beiträgt ist höchst zweifelhaft! Die RBMK-Reaktoren sind ähnlich gefährlich, wie der Tschernobylmeiler.
Entscheiden tun das nicht die Geldgeber (WIR) sondern Leute aus der Regierung.
urgewald organisiert Protest Hier und HIER


Die CO2-Bilanz der Bürger.

Wo stecken die 11 Tonnen CO2 in unserem Alltag, unserem Verhalten eigentlich drinnen?
Damit hat

sich das ifeu-institut beschäftigt. MEHR.

Batterien für mobile Geräte
Strom aus Batterien genutzt kann bis zum Dreißigfachem teurer sein!
Mehr da zu HIER


Erzdiözese Bamberg investiert 2,4 Millionen in Jahr 2010 für Umweltschutzmaßnahmen
Ein Jahr nach dem Start der Energie- und Klimaoffensive der Erzdiözese Bamberg zog Erzbischof Ludwig Schick Bilanz, Baudirektor Josef Schwab und Umweltbeauftragter Klaus Schwaab Bilanz:
Im Jahr 2010 werden 2,4 Millionen Euro dafür vergeben. Rund 3,2 Millionen Euro hat das Erzbistum Bamberg 2009 für Umweltschutzmaßnahmen verplant. Insgesamt stellt der Energie- und Klimafonds acht Millionen Euro bereit. Mit den Mitteln aus dem Energiefonds wurden überwiegend Baumaßnahmen an kirchlichen Gebäuden bezuschusst; ein Energiegutachten und auch Thermographie-Untersuchungen, Schulungen für Schlüsselpersonen (Hausmeister, Mesner, Kirchenpfleger) zum Energiesparenden Verhalten.
Dank eines Rahmenvertrags mit einem Ökostrom-Anbieter, den die Erzdiözese im Oktober 2009 abgeschlossen hat, ist es allen Kirchenstiftungen möglich, ihren Strom bei einem Ökostrom-Anbieter zu beziehen: "Bereits 35 Prozent der Pfarrgemeinden haben sich für den Wechsel entschieden", beziehen also Strom zu hundert Prozent aus klimafreundlichen regenerativen Energieträgern wie Wind, Wasser, Sonne und Biogas.
(21.04.2010)


Der Vereinsvorstand des Vereins ist in einer Sonderbesprechen dem Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus beigetreten.
Gerade weil Rechtsradikale Parteien und Gruppierungen die Abschaffung der Demokratie wollen, stellt der Beitritt in das Bündnis eine Selbstverständlichkeit dar. Der Verein, der ein knappes Jahrzehnt sein demokratisch verbrieftes Demonstrationsrecht nutzte um gegen ein geplantes Atomkraftwerk  nur 6 km vor der Stadt "auf die Straße" zu gehen, weiß, was uns die Demokratie wert sein sollte.

CO2-neutrale Heizung für Schulen. Biomasse tut dem Klima gut.
Der Bericht zur Besichtigung dazu Hier


"VKU FORDERT KRITISCHE BEACHTUNG DER EFFEKTE EINER LAUFZEITVERLÄNGERUNG
Laufzeitverlängerung zementiert Erzeugungsoligopol"

"...dass die Bundesregierung dafür Sorge tragen muss, die Rahmenbedingungen für den Wettbewerb auf dem Erzeugungsmarkt zu verbessern. Nur so können die innovativen Kräfte eines liberalisierten, dezentralen Marktes noch stärker mobilisiert werden." Mit Sorge betrachtet Reck die einseitig geführte Debatte über die Verlängerung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke: "Die negativen Implikationen für den Wettbewerb sowie für den Umbau des Energiesystems in Richtung Dezentralität und erneuerbarer Energien werden völlig ausgeblendet."

Eine Laufzeitverlängerung führe dazu, dass die bestehende, auch von der Monopolkommission als vermachtet bezeichnete Marktsituation langfristig konserviert werde. "Es ist kontraproduktiv, Investitionen der Stadtwerke in eine effiziente und zukunftsgerichtete Energieerzeugung zu entmutigen", so Reck weiter. Zurzeit befinden sich kommunale Kraftwerksinvestitionen in der Größenordnung von 6,5 Milliarden Euro in Genehmigung und Planung, die nun auf den Prüfstand müssten. Selbst bereits realisierte Projekte und Bestandsanlagen seien konkret in ihrer Wirtschaftlichkeit gefährdet.
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt 1.350 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser und Entsorgung.
vku.de/de/Presse/Pressemitteilungen_Liste/Pressemitteilung_09_10.html


Geplante Kohlekraftwerke:
Brunsbüttel:
fast 5000 Einwände liegen gegen den geplanten Bau zweier Blöcke vor, die insgesamt eine Leistung vom 1800 MW haben sollen. Bauen will sie die Südweststrom (SWS), das ist ein Konsortium aus über 90 Stadtwerken vor allem aus Süddeutschland, auch aus der Schweiz und Österreich. Süddeutschland bezieht den größten Stromanteil aus Atomkraftwerken. Doch anstatt schneller auf Erneuerbare und auch eigene Stromproduktion zu setzen, wollen sie im Norden mit Kohlekraftwerken ihren Bedarf sichern.
Die Chancen bei der Erörterung stehen für die Gegner der Kraftwerksblöcken gut: der enorme Feinstaubausstoß, aber auch von Quecksilber und Cadmium stehen dem europäischen Feinstaubgesetz entgegen.   
Laut Karsten Hinrichsen von der BI "Gesundheit und Umweltschutz an der Unterelbe"  würden über die Schornsteine pro Stunde mehr als ein Kilogramm hochgiftiger Schwermetalle und jährlich über 400 Tonnen Feinstaub über die Region verteilt. So würde die strombedingten CO2-Emissionen in Schleswig-Holstein verdreifacht! 

Krefeld:
der Stadtrat hat mit den Stimmen der CDU, SPD und FDP einen Beschluss für den Bau eines 750-MW Blocks im Stadtteil Uerdingen zugestimmt. So ist der anfängliche Widerstand der CDU zu einem JA geschmolzen. Der Projektant Trianel und ein großer Chemiepark, der der Stromgroßverbraucher darstellt, stimmten diversen Auflagen zu: u.a. werden zwei alte Kohlekessel im Chemiepark abgeschaltet, der Wirkungsgrad des neu geplanten Kraftwerks soll auf 60% gesteigert werden und die dazugehörigen Anlageteile, denen Feinstäube entfleuchten, werden eingehaust. Die Steinkohle soll per Schiff über den Rhein transportiert werden - dies hätte eine Hafenerweiterung zur Folge; im Notfall könne auch per Bahn geliefert werden.


Mikronesien gegen Kohlekraftwerk in Tschechischer Republik
Die Tschechische Republik will das Kohlekraftwerk Prunerov ausbauen- die Mikronesier haben die Regierung offiziell aufgefordert den Ausstoß von Kohlendioxid durch moderne Technologie zu begrenzen. Prunerov gehört laut Greenpeace zu den größten Kraftwerken in Europa. Bei der Umweltverträglichkeitsprüfungen wurden Einwände aus dem Ausland berücksichtigt. Der Inselstaat ist bei einem Anstieg des Meeresspiegels in höchster Gefahr. Der Energiekonzern CEZ, dessen Aktienmehrheit beim Staat liegt ist der "Bauherr". Man werden den Einwand der Mikronesier mit in die  Beurteilung einfließen lassen, hieß es.   


Drei-Schluchten-Damm:
weitere 300.000 Menschen sollen ihre Heimat verlassen. Die Umsiedlung sei nötig, weil ein ökologischer Schutzgürtel um das riesige Wasserreservoir herum errichtet werden soll. Rund um den Jangtse-Fluss wurden bereits rund 1,4 Millionen Menschen umgesiedelt. Es gibt erhebliche Probleme mit der Wasserverschmutzung und Erdrutschen. 


Atomkraftwerk geschlossen!
Litauen hat sein einziges AKW , "Ignalina", Ende 2009 geschlossen. Das war die Bedingung für den Beitritt in die EU. Ignalina I ging 1983 ans Netz, der Zweite dan 1987, der zuvor begonnene Bau einer dritten Einheit wurde 1988 eingestellt. Nur noch Russland verfügt nun über den RBMK-Typ (Tschernobyl).
Seit Dezember läuft eine Ausschreibung über einen neuen Meiler mit zwei 1700 MW-Einheiten, an dem sich auch Polen, Estland und Lettland beteiligen wollen.

"Der Weg des Nordens. Was Skandinavien gegen den Klimawandel unternimmt."

Ein sehr lesenswertes Feature von Heiner Wember mit Bernd Hauser. Feature vom WDR5, vom 29.11.2009 PDF HIER


Erzdiözese Freiburg ruft zum GasweXel auf: Hier

Ein Märchen: die überlegene Wärmepumpe

Dr. Falk Auer, der Projektleiter des Feldtestes Wärmepumpe hat Ergebnisse beschrieben. Hier zum Artikel aus der "Energiedepesche",
und weitere Infos dazu. Link
hier zur Webseite der Agenda-Energie in  Link


Häuser der Bronzezeit dämmten vorbildlicher!
Ausgrabungen in Hessen belegen, dass die Hausdämmung vor 3.500 Jahren besser war, als so manchen "Dämmung" heutiger Häuser.
Gebaut wurde MIT der Natur, nicht gegen sie. Dämmstoff war Gras, das zwischen Holzgeflechte und Lehm gestopft wurde.
So erreichten die damaligen Völker, z.B. die Kelten, einen U-Wert von 0,5 bis 1,0 W/(m2K).
Dies entspricht der Qualität der Neubauten im Jahre 1995, also vor 15 Jahren!
Im hessischen Odenwald gibt es jetzt einen Hersteller von Grasdämmstoff, industriell aufbereitet. Mehr


Staatliche Förderungen sind hier
Immerwieder eine gute Art, sich einen Teil der Steuergelder zurückzuholen.

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Energieautarken Kommune:  In jedes Dorf ein Windrad!

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Schweden: Endlager für radioaktive Abfälle geplant

Der schwedische Kraftwerksbetreiber Svensk Kärnbränslehantering (SKB) fand einen geeigneten Standort: Ca. 200 km von Stockholm weg, bei Forsmark, soll in rund 500 Metern Tiefe das erste Atommülllager Schwedens errichtet werden. Ausschlaggebend war: die günstigen geologische (Felsgrund) Beschaffenheiten und die unmittelbare Nähe zum AKw Forsmark in der 23.000 Einwohner zählenden Gemeinde Östhammar. "Atomare Rückstände" sollen mindestens 100.000 Jahre risikofrei vermieten werden.
Für die Inbetriebnahme ist ein Zeitraum zwischen 2022 und 2024 angegeben. Die Bauzulassung ist noch nötig; man rechnet mit einem Jahr bis alle Zulassungen durch sind.
In Schweden findet, derzeit eine öffentliche Diskussion um die Aufhebung des 1980 beschlossenen Atomausstieges statt. Momentan stammen rund 45 Prozent aller schwedischen Stromerzeugnisse aus der Kernenergie. 4.Juni 2009

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